Häufige Fragen
Wie weit reicht der Funk?
Im Dorf etwa 2 Kilometer, über freies Feld bis zu 15 Kilometer. Hügel, dicke Mauern und dichter Wald verkürzen die Reichweite. Deshalb messen wir regelmäßig nach, wo der Empfang gut ist, und stellen bei Bedarf weitere Antennen auf.
Warum hält die Batterie so lange?
Die Geräte schlafen fast die ganze Zeit. Alle paar Minuten wachen sie kurz auf, messen, funken eine Zahl und schlafen wieder. Das dauert weniger als eine Sekunde.
Wer betreibt das Netz?
Die Antennen und der Server gehören Kayna-funkt, also keinem großen Konzern. Der Server steht in einem Rechenzentrum in Deutschland. Die Programme darauf sind Open Source. Ob alles läuft, zeigt die Statusseite. Wie das Netz aufgebaut ist und wo der Empfang gut ist, steht auf der Seite Funknetz.
Was passiert mit den Messwerten?
Auf dieser Website erscheint ein Wert nur, wenn er ausdrücklich freigegeben wurde. Alles, was öffentlich ist, darf jeder weiterverwenden (Datenlizenz). Werte, aus denen man auf Menschen schließen könnte, bleiben intern oder werden nur als Monatswert gezeigt.
Kostet mich das etwas?
Nein. Das Netz ist ehrenamtlich aufgebaut, mit Preisgeldern, Fördermitteln und viel Freizeit. Wer im Dorf Messwerte ansehen will, zahlt nichts.
Für Technikinteressierte: der technische Aufbau
Funk: LoRaWAN im Band EU868, Geräteklasse A, Anmeldung per OTAA.
Empfang: eigene Gateways auf privaten Dächern. Kein Standort im öffentlichen Raum, so trägt die Stadt keine Haftung.
Server: ChirpStack v4 als Network Server auf einem eigenen vServer. Decoder der Hersteller wandeln die Funkdaten in Messwerte.
Website: Ein Sensor wird über Tags am Gerät in ChirpStack freigegeben (web=ja, web_ort, web_werte). Nur die genannten Felder verlassen den Server.
Code und Anleitungen: gitlab.opencode.de/kayna-funkt
