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Funknetz

Die Antenne auf dem Schornstein

Ein Gateway mit eigenem Solarmodul hört allen Messgeräten im Dorf zu und schickt ihre Funkpakete über das Handynetz an unseren Server.

im EinsatzSchornstein eines privaten Hauses im Dorf

„Wer empfängt eigentlich, was die Sensoren funken?“

Ohne Antenne kommt kein Messwert an. Das Gateway ist deshalb das Herzstück des Funknetzes. Es braucht weder Steckdose noch Hausinternet: Strom kommt vom Solarmodul, die Verbindung über das Handynetz. Bei einem Stromausfall läuft es weiter, solange das Handynetz funktioniert.

Für ein Dorf reicht oft ein einziges Gateway. Wo die Netzvermessung Funklöcher zeigt, etwa in Tälern oder am Ortsrand, kommt ein zweites dazu. Wie das Netz aufgebaut ist und wie viele Funkpakete das Gateway empfängt, zeigt die Seite Funknetz.

Ein kleines Solarmodul und ein Funkgerät auf einem Dachfirst, dahinter Dächer und ein Kirchturm.

Der Weg eines Messwerts, mit echten Daten

Dieselben vier Schritte wie bei jeder Messung im Dorf. Hier sehen Sie, was dabei wirklich über den Funk geht. Was die Schritte bedeuten

Für diese Anwendung gibt es noch keine Messwerte auf der Website. Unten steht der Ablauf, die Beispiele folgen.

  1. Messen

    hört allen Messgeräten im Umkreis zu

    Rohwert am Sensor

    Beispiel folgt

  2. Funken

    leitet jedes Funkpaket per Mobilfunk weiter

    Payload, Bytes

    Beispiel folgt

  3. Empfangen

    der Netzwerkserver ChirpStack nimmt die Pakete an

    Vom Decoder übersetzt

    Beispiel folgt

  4. Zeigen

    Status der Antenne und Zahl der Funkpakete

    Letzter Wert

    Noch kein Wert

Steckbrief zum Nachbauen

Technische Angaben
GerätMilesight SG50 (Solar-Gateway mit Rundstrahlantenne und LTE)
FunkLoRaWAN, 868 MHz, Weiterleitung per LTE
StromSolarmodul mit Akku, kein Kabel aufs Dach
Aufwandein Nachmittag auf dem Dach, Einrichtung am Server eine Stunde
Schwierigkeit mittel

Kosten (Stand Oktober 2026)

Kosten, Stand Oktober 2026
Solar-Gateway mit Solarmodul und Akkuca. 900 €

Dazu kommt ein Mobilfunktarif für die SIM-Karte.

Messprinzip

Zuhören und weiterreichen

Die Messgeräte im Dorf funken ihre Werte einfach los, ohne zu wissen, wer zuhört. Das Gateway auf dem Schornstein hört alle Funkpakete im Umkreis von etwa zwei Kilometern, über freies Feld auch weiter. Es öffnet die Pakete nicht, sondern reicht sie über eine SIM-Karte an den Server weiter. Erst dort werden sie dem richtigen Gerät zugeordnet und in Messwerte übersetzt. Je höher die Antenne hängt, desto weiter reicht der Funk.

Historie

So ist die Anwendung entstanden

Die Arbeitsschritte der Reihe nach, mit dem Bestandteil, der jeweils dazukam. Die Daten stammen aus der Chronik, dem Funknetz-Server und der Anleitung auf OpenCode.

  1. Standort festgelegt, privater Schornstein statt öffentlicher Stelle

    Projekt
  2. Erste Antenne am Schornstein funkt

    Funknetz
  3. Solar-Gateway Milesight SG50 im eigenen Netzwerkserver angemeldet

    Gerät
  4. im Einsatz