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Umwelt

Besucher zählen im Waldbad

Ein Wärmesensor am Kassenhäuschen zählt, wie viele Menschen hinein- und hinausgehen.

im EinsatzWaldbad Kayna, Kassenhäuschen

„Wie voll ist das Bad, und wann brauchen wir mehr Personal?“

Der Verein, der das Waldbad betreibt, muss planen: Wann kommen viele Gäste, wann wenige? Früher hat das jemand mit Strichliste gemacht.

Der Sensor über dem Eingang erkennt Wärme, nicht Menschen. Er weiß nicht, wer hindurchgeht, nur dass jemand hindurchgeht. Er funktioniert auch bei Dunkelheit.

Jede Woche geht ein Bericht an den Betreiber, sonntags beginnt die Zählung neu.

Was nicht erfasst wird: Keine Kamera, keine Gesichter, keine Fotos. Der Sensor sieht nur Wärme als wenige Bildpunkte und zählt sie.

Der Weg eines Messwerts, mit echten Daten

Dieselben vier Schritte wie bei jeder Messung im Dorf. Hier sehen Sie, was dabei wirklich über den Funk geht. Was die Schritte bedeuten

Für diese Anwendung gibt es gerade kein aktuelles Funkpaket. Der Sensor hat sich zuletzt am 2. April 2026 gemeldet. Unten steht der Ablauf ohne Messwerte.

  1. Messen

    Wärmebild in sehr grober Auflösung, zählt Durchgänge

    Rohwert am Sensor

    Beispiel folgt

  2. Funken

    Zahl der Ein- und Ausgänge

    Payload, Bytes

    Beispiel folgt

  3. Empfangen

    Antenne auf einem Dach in Kayna

    Vom Decoder übersetzt

    Beispiel folgt

  4. Zeigen

    Besucher pro Tag und Saison

    Letzter Wert

    Noch kein Wert

Steckbrief zum Nachbauen

Technische Angaben
GerätMilesight VS351 (Thermopile-Personenzähler)
FunkLoRaWAN, 868 MHz
StromBatterie
Aufwandein halber Tag
Schwierigkeit mittel
Messprinzip

Wärme zählen statt Gesichter sehen

Der Sensor hat eine Matrix aus wenigen Wärmefühlern (Thermopile). Er sieht kein Bild, sondern nur, wo es wärmer ist als die Umgebung. Bewegt sich ein warmer Fleck über eine gedachte Linie, zählt er eins hoch, je nach Richtung als hinein oder hinaus.

Weil er nur Wärme sieht, funktioniert er auch im Dunkeln, und niemand ist erkennbar.

Messwerte

Alle Werte, die der Sensor liefert

So heißen die Felder, nachdem der Decoder das Funkpaket übersetzt hat. Aus Kayna ist gerade kein Funkpaket dieses Sensors gespeichert. Die Beispiele sind deshalb aus einem Beispielpaket im Format des Herstellers berechnet, mit demselben Decoder.

Messwerte von Milesight VS351 (Thermopile-Personenzähler) mit Beispielwerten
Feld im DecoderBedeutungEinheitBeispiel
period_inHineingehende seit der letzten MeldungPersonen12
period_outHinausgehende seit der letzten MeldungPersonen9
total_inHineingehende seit dem letzten ZurücksetzenPersonen412
total_outHinausgehende seit dem letzten ZurücksetzenPersonen398
temperatureTemperatur am Gerät°C23.5
batteryBatterie%100

Beispielpaket, Port 85: 0175640367EB0004CC9C018E0105CC0C000900

Nach dem Einschalten meldet das Gerät einmal Seriennummer, Hardware- und Firmware-Stand. Fehlt der Funkkontakt, schickt es die Zählungen später als Verlauf (history) nach.

Zum Nachbauen

Payload-Decoder für ChirpStack

Diesen Decoder nutzt unser ChirpStack-Server für Milesight VS351 (Thermopile-Personenzähler). Er übersetzt die Bytes aus dem Funk in die Felder oben.

Einsetzen in ChirpStack v4: Geräteprofil öffnen, Reiter „Codec“, „JavaScript functions“ wählen und den Inhalt der Datei einfügen.

Decoder herunterladen

milesight-vs351.js, 7 KB, JavaScript. Der Code stammt vom Hersteller des Geräts. Es gelten dessen Bedingungen, siehe Nutzungsbedingungen. Oben in der Datei steht, woher er kommt und wann wir ihn abgerufen haben.

Historie

So ist die Anwendung entstanden

Die Arbeitsschritte der Reihe nach, mit dem Bestandteil, der jeweils dazukam. Die Daten stammen aus der Chronik, dem Funknetz-Server und der Anleitung auf OpenCode.

  1. Personenzähler Milesight VS351 im Funknetz angemeldet

    Gerät
  2. Anleitung auf OpenCode begonnen

    Anleitung
  3. Anleitung mit Dateien vervollständigt

    Anleitung
  4. Waldbad misst mit, Besucherzahlen öffentlich

    Daten
  5. im Einsatz