netzautarke Notmeldestellen
Funken, wenn der Strom ausfällt
Wir erproben und entwickeln ehrenamtlich ein OpenSource Notmeldesystem, welches auf LoRaMesh Nachrichten versenden, speichern und empfangen kann.
Das Projekt wurde im 2026 CIO Landesinnovationswettbewerb als Sieger ausgezeichnet und wird bis Anfang 2027 in Kayna gebaut.
So funktioniert die Notmeldestelle
Schritt 1: Meldung absetzen
Drücken Sie einfach die entsprechende Taste auf dem Panel, um eine vordefinierte Notfallmeldung abzusetzen. Das System ist intuitiv und schnell zu bedienen.
Schritt 2: Kommunikation über alternative Netze
Die Meldung wird über alternative Kommunikationswege, wie z.B. Meshtastic, gesendet, die unabhängig von Mobilfunknetzen arbeiten.
Schritt 3: Abrufen von Lageinformationen
Erhalten Sie wichtige Informationen über die aktuelle Lage, Straßensperrungen oder Trinkwasserverfügbarkeit direkt auf das ePaper-Display.
Es handelt sich nicht um eine Notrufverbindung. Die Meldefähigkeit tritt erst mit Ausfall des Stromnetzes ein.
Bestandteile des Netzes
Notmeldestellen
Client / Notmeldestelle
Das Notfall-Kommunikationspanel ARES bietet eine zuverlässige Möglichkeit, in Krisensituationen wie Stromausfällen, Mobilfunk- oder Internetausfällen wichtige Informationen zu senden und zu empfangen. Entwickelt als Open-Source-Projekt, ist es lokal nachbaubar und nutzt einfache Hardwaretasten sowie ein Schwarz-Weiß-ePaper-Display. Es unterstützt verschiedene Kommunikationswege wie Meshtastic, WiFi HaLow, LoRa oder MQTT.
mobile Erweiterung
Hochpunktrouter mini
Der Hochpunktrouter mini verbindet einzelne Notfall-Kommunikationspanels und Orte über ein lokales Funknetz. An erhöhten Standorten installiert, leitet er Meldungen und Lageinformationen weiter – auch bei Stromausfall, Mobilfunk- oder Internetausfall. Das 5m hohe System ist kompakt, stromsparend, lokal nachbaubar und kann mit Technologien wie Meshtastic, LoRa oder WiFi HaLow betrieben werden.
Rückgrat zur Überbrückung langer strecken
Hochpunktrouter
Ein Hochpunktrouter soll möglichst unabhängig arbeiten können. Dafür wird der Betrieb mit Akku, sparsamer Elektronik und optionaler Solarladung vorgesehen. So kann ein Standort auch dann weiterarbeiten, wenn vor Ort die reguläre Stromversorgung gestört ist.
Die Hochpunktrouter sind als offene Prototypen für ein lokales Notfall-Kommunikationsnetz gedacht. Ein wichtiger Teil des Projekts ist die Abstimmung mit Kommunen, Eigentümern, Betreibern und zuständigen Stellen.
Wo es möglich und erlaubt ist, sollen vorhandene Standorte genutzt werden – etwa kommunale Gebäude, Feuerwehrhäuser, Wasserhochbehälter, technische Masten, Aussichtspunkte oder bereits bestehende Funkstandorte.
Anbindung an die Einsatzkräfte
Client BOS
Der CL-BOS ist als kompakter Client für Leitstellen, Stäbe und mobile Führungsstellen gedacht. Er nimmt Meldungen aus dem lokalen Notfall-Kommunikationsnetz entgegen, bereitet sie übersichtlich auf und kann sie in bestehende Arbeitsabläufe einbinden.
Das Modul ist als kompaktes 19-Zoll-Gerät mit 2 Höheneinheiten vorgesehen und kann in Leitstellenarbeitsplätze, Technikracks oder mobile Einsatzfahrzeuge integriert werden.
Auch der CL-BOS ist Teil des Prototypenprojekts. Er zeigt, wie offene, lokal betriebene Kommunikationspunkte perspektivisch mit offiziellen oder freiwilligen Informationspunkten verbunden werden könnten – immer unter der Voraussetzung, dass Zuständigkeiten, Schnittstellen und Freigaben geklärt sind.
Werden Sie Teil unseres Projekts!
Wir laden Sie ein, aktiv am Projekt „Notfall-Kommunikationspanel“ teilzunehmen. Testen Sie unser System und helfen Sie uns, es weiter zu verbessern. Ihre Unterstützung ist entscheidend, um in Krisensituationen zuverlässige Kommunikationswege zu schaffen. Gemeinsam können wir die Zukunft der Notfallkommunikation gestalten.
direkter Kontakt: robert@kayna-funkt.de
OpenSource Basis
Unterstützter und Erprobung
Blackout vor Berlin
Die Katastrophenschutzübung in der brandenburgischen Gemeinde „Am Mellensee“ 2025, welche maßgeblich die Idee der Notmeldestellen beeinflusst hat haben wir in einer Dokumentation festgehalten.
45min – ein Film von Robert Bogs










